Haengende_Gaerten_1

„Hängenden Gärten“ Schützenstraße 18528 Bergen auf Rügen Unweit vom „Goldenen Brinken“ befindet sich, in die Schützenstraße einbiegend, ein kaum bekanntes kulturhistorisches Denkmal der Stadt Bergen auf Rügen. Schon nach wenigen Schritten erblickt man rechtsseitig einen Steilhang mit seinen terrassierten privaten Gartenanlagen, die so genannten „Hängenden Gärten“. Über die Baugeschichte der „Hängenden Gärten“, die sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt, ist nur wenig bekannt. Vermutlich stellte der leicht zu sichernde Steilhang über lange Zeit die westliche Außengrenze des bebauten Stadtgebietes dar, der erst ab dem 17. Jahrhundert langsam von der sich ausbreitenden Bebauung eingeschlossen wurde. Mit dem Wegfall der ursprünglichen Nutzung der Gärten sind die mächtigen Naturstein- und Ziegelmauern zum größten Teil unter einem dichten Bewuchs verschwunden und stark beschädigt.